Lothar Wiest

Initiator und Begründer des Hilfsprojektes für die St. Mauritius Schule.

Lothar Wiest (1936-2004)

Lothar Wiest wurde am 15.11.1936 in Sigmaringen geboren und wuchs mit 3 Geschwistern in Gammertingen auf. Nach dem Abitur, das er im Jahr 1957 am staatlichen Gymnasium in Sigmaringen ablegte, folgte das Studium der Philosophie und Theologie in Freiburg und München.

Weitere Stationen in seinem Leben:

  • 1962 Priesterweihe in Freiburg
  • Vikarszeiten in Ettlingen und Rheinfelden
  • 1968 Pfarrer in Stetten a.k.M.
  • 1975 zusätzliche Pastoration von Frohnstetten und Storzingen

In diesen Pfarrgemeinden wirkte er über 35 Jahre bis
zu seinem Tod am 12.01.2004

Seelsorger und Mensch

Lothar Wiest war zeitlebens ein zupackender und pragmatisch veranlagter Seelsorger und Mensch. Neben Verkündigung und Liturgie war ihm die tätige Nächstenliebe stets ein großes Anliegen. Er wirkte im Leben, im Hier und Jetzt. Sein soziales Engagement, sein persönlicher Einsatz galt vielen Notleidenden seiner Pfarrgemeinden aber auch Flüchtlingen und Verfolgten aus weit entfernten Regionen.

St. Mauritius Schule

So entwickelte er in konsequenter Weise aus seinen Kontakten zu Dr. Katamba, der im Jahr 1994 als Urlaubsvertretung in die Pfarrgemeinden Stetten, Frohnstetten und Storzingen kam, das Projekt „St. Mauritius Schule“ in Uganda. Mit großer Beharrlichkeit hat sich Pfarrer Wiest um dieses Projekt gekümmert, er hat engagierte Mitstreiter in seinen Pfarrgemeinden gesucht und buchstäblich aus dem Nichts gemeinsam mit seinem Mitbruder und Partner vor Ort, Dr. Lawrence Katamba, eine Schule mit Internat für viele verwaiste Kinder geschaffen.

Förderkreis

Wie wichtig ihm diese Schule - und vor allem deren Fortbestand und weitere Entwicklung - war, wurde nach dem Tod von Lothar Wiest deutlich: Sein gesamtes Vermögen vermachte er „seinem Kind“ in Uganda. Damit war auch der Grundstein gelegt für den Förderkreis „Zukunft für Kinder in Uganda“.

Im Sinne von Lothar Wiest werden wir uns für ein zukunftsfähiges Leben von Kindern in Afrika einsetzen.