Bericht 2010

Liebe Freunde, Interessierte und Mitglieder des Fördervereins,

ein Jahr ist wieder vergangen und ich freue mich, dass ich wieder bei Ihnen in Stetten am kalten Markt sein kann.

Ich werden Ihnen heute von unserem „Kind“, der St. Mauritius Schule berichten. Ich zeige Ihnen Bilder vom Zusammenleben und den aktuellen Lebensumständen in der St. Mauritius Schule. Im Anschluss stehe ich gerne für Ihre Fragen zur Verfügung.

Mein Bericht:

Ich übersende Ihnen die herzlichsten Grüße von der St. Mauritius Schulgemeinde!

Jeder an der Schule gibt sein Bestes, um die Schule zu einem angenehmen Ort zu machen, wo es sich leben lässt und für das Notwendige gesorgt wird.

Im Großen und Ganzen, darf ich sagen, dass es uns gut geht.

Unsere Kinder sind gesund und unser Bildungsstandart ist wie immer hoch.

Ich kann Sie darauf hinweisen, dass unsere Examensergebnisse im nationalen Vergleich schon seit es die Schule gibt, über dem Durchschnitt liegen! Wir verdanken dies sowohl unseren guten Lehrerinnen und Lehrern als auch unseren Schülern.

Allerdings hat sich vor allem die wirtschaftliche Situation im Land verschlechtert. Die weltweite Wirtschaftskrise, von der das Land schwer getroffen wurde, zeigt immer noch ihre Auswirkungen.

Trotz dieser wirtschaftlichen Situation versuchen wir unsere Ziele zu erreichen. Wir werden nicht aufgeben das Notwendige zu tun. 

Die Zahl unserer Schüler ist gesunken, wir haben circa 100 Schüler weniger auf der St. Mauritius Schule; momentan sind es aber noch insgesamt 302 Schüler.

Davon sind es 92 Vollwaisen, die ohne die Schule unter dem Existenz.minimum leben müssten.

Die restlichen 210 bezahlen Schulgeld. Wir versuchen diesen Schülern zu helfen, indem wir das Schulgeld nicht in die Höhe schrauben, wie es in den anderen Privatschulen üblich ist, um der Wirtschaftskrise und der starken Inflation zu begegnen. Wir wollen diesen Schülern weiterhin die Möglichkeit bieten die St. Mauritius Schule zu besuchen.

Nun will ich Ihnen unsere Tätigkeits.schwer.punkte vorstellen

Wir haben festgestellt, dass vielen Jugendlichen eine gute Schulausbildung für ihre weitere Zukunft nicht reicht. Sie brauchen ein weiteres Angebot.

Aus diesem Grund konzentrieren wir uns speziell auf die berufliche Aus.bildung.

Wir bieten den Jugendlichen Angebote im Bereich Land.wirtschaft, Gastronomie, Computer und Friseur. Dieses Jahr haben wir noch das Schneider.handwerk aufgenommen!

Für dieses Vorhaben haben wir fünf Näh.maschinen eingekauft.

In der nahen Zukunft wollen wir diese Angebote noch erweitern.

 

Bevor wir das realisieren können, benötigen wir für unser alltägliches Leben und Zusammen.leben noch verschiedene Posten:

1.   Die Matratzen, Schlaf.decken und die Bett.wäsche der Kinder sind mittlerweile in einem sehr schlechten Zustand und müssen erneuert werden.

2.   Ebenfalls benötigen wir dringend neue Schul.kleidung und Schuhe für einen Großteil der Schüler.

3.   Für den Saal, in dem wir essen, uns versammeln und Gottes.dienste abhalten, werden wir rund 350 Stühle, für 16 bis 20,- € pro Stuhl, kaufen.

4.   Weitere zwanzig gebrauchte Näh.maschinen, für circa 100,- € pro Stück.

 

Diese Vorhaben haben sehr hohe Priorität und werden als nächstes realisiert.

 Am Ende meines Berichtes muss ich Ihnen noch von zwei Ereignissen berichten und ich bitte Sie alle freundlichst, für mein Land zu beten.

 (1) Erstes Ereignis: Anfang des Jahres gab es eine Naturkatastrophe - einen riesigen Erdrutsch - im Osten von Uganda. Tausende Menschen wurden unter den Erdmassen begraben und starben.

 (2) Zweites Ereignis: Erst vor kurzem, am 10. Juli, am Tag des Endspiels der Fußball.weltmeisterschaft, starben über 80 Menschen bei Bomben.explosionen an zwei unterschiedlichen Orten. Viele Menschen erlitten schwerste Verletzungen.

Solche Ereignisse gefährden unser Land und führen zu instabilen und unsicheren Verhältnissen.

Bitte nehmen Sie uns in Ihr Gebet auf, wir können es dringend gebrauchen!

 

Noch einmal will ich meine Dankbarkeit ausdrücken. Für all Ihre Hilfe und Unterstützung, die Sie der St. Mauritius Schule zukommen lassen!

Gott schütze und segne Sie!

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!