Satzung

Präambel

Die Hilfe für Menschen in Not ist nicht nur Aufgabe des einzelnen Christen, sondern gehört neben der Feier der Liturgie und der Verkündigung zu den unverzichtbaren Merkmalen christlicher Gemeinden. Caritas und Diakonie als helfende und heilende Zuwendung zu den Menschen machen die große Liebe Gottes sichtbar und erfahrbar. Caritas und Diakonie haben ihre Heimat in den Gemeinden.

Mit dieser Satzung will der Förderverein „Zukunft für Kinder in Afrika“ die von Pfarrer Lothar Wiest ins Leben gerufene Unterstützung der „St. Mauritius Mixed Boarding Primary and Vocational School“ in Kiganwa-Mityana (Uganda) auf andere Länder Afrika`s ausweiten und grundsätzlich Projekte fördern, die einer nachhaltigen und zukunftsträchtigen Entwicklung der Kinder dienen.

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen „Zukunft für Kinder in Afrika“
1. Der Verein hat seinen Sitz in 72510 Stetten am kalten Markt.
2. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel dürfen nur für Ziele und Zwecke im Sinne dieser Satzung verwendet werden. Die Mitglieder erhalten grundsätzlich keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

2. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch Beschaffung von Mitteln durch Spenden sowie durch Veranstaltungen, die der ideellen Werbung für den geförderten Zweck dienen.

§ 3 Mitgliedschaft und Beitrag

1. Mitglieder des Vereins können alle natürlichen und juristischen Personen werden, die den Verein fördern und sich zur Zahlung des/eines Jahresbeitrages verpflichten.

2. Die Aufnahme von Mitgliedern erfolgt durch eine schriftliche Beitrittserklärung an den Vorstand, der über die Aufnahme entscheidet. Der Antrag kann abgelehnt werden, einer Begründung bedarf es nicht.

3. Die Mitgliedschaft endet

3.1 bei natürlichen Personen durch Tod, bei juristischen Personen durch Auflösung

3.2 durch schriftliche Austrittserklärung eines Mitglieds an den Vorstand. Diese ist jederzeit möglich. Die Mitgliedschaft endet mit dem Kalenderjahr.

3.3 durch Ausschluss eines Mitglieds durch den Vorstand wegen vereinsschädigenden Verhaltens oder Nichterfüllung der Beitragspflicht.

Gegen den Beschluss des Vorstandes nach § 3, Absatz 3 Unterabsatz 3.3  kann der Betroffene schriftlich innerhalb einer Frist von vier Wochen nach dem Zugang des Ausschlusses Berufung an die Mitgliederversammlung einlegen. Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen die Mitgliedschaftsrechte des Betroffenen.            

4. Die Höhe des Jahresbeitrags wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt.

§ 4 Organe des Vereins Organe des Vereins sind:
1. die Mitgliederversammlung
2. der Vorstand

§ 5 Mitgliederversammlung

1. Der Mitgliederversammlung obliegen:
die Wahl der Vorstandsmitglieder nach § 6 Absatz 1 Unterabsatz 1.2 und die Wahl des Vorsitzenden, seines Stellvertreters, des Kassiers und des Schriftführers gem. § 6 Absatz 2

die Wahl der Prüfer gemäß § 8 die Entgegennahme des Tätigkeits- und des Kassenberichts des Vorstands sowie die Erteilung der Entlastung                   die Entscheidung über den Ausschluss eines Mitglieds gemäß § 3 Absatz 3 Unterabsatz 3.3

die Festsetzung des Jahresbeitrags gemäß § 3 Absatz 4

die Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins gemäß § 9. 2. 

Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet alle zwei Jahre statt.

3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn das Vereinsinteresse es erfordert, wenn dies mindestens 5 Vorstandsmitglieder fordern oder wenn wenigstens ein Drittel der Mitglieder die Einberufung unter Angabe der Gründe beim Vorstand beantragt.

4.Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorsitzenden oder durch den stellvertretenden Vorsitzenden. Die Einladung zur Mitgliederversammlung mit Tagesordnung ist spätestens vierzehn Tage vor dem Versammlungstermin schriftlich zuzustellen. Die termingerechte Veröffentlichung im Amtsblatt der Gemeinde Stetten am kalten Markt und der termingerechte Aushang der Einladung in den 6 Pfarrkirchen der Seelsorgeeinheit Heuberg St. Barbara ersetzen die schriftliche Einladung.

5. Jede satzungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende. Stimmberechtigt sind alle anwesenden Mitglieder. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst, soweit das Gesetz oder die Satzung nichts anderes bestimmen. Stimmenthaltungen bleiben unberücksichtigt. Jedes Mitglied hat eine Stimme, die nicht übertragbar ist. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

6. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung wird ein Protokoll gefertigt, das durch den, die Mitgliederversammlung leitenden Vorsitzenden und den Protokollführer unterzeichnet wird.

§ 6 Vorstand, Wahl und Amtsführung

1.  Der Vorstand besteht aus 9 Personen. Diesem gehören an:
1.1 der Pfarrer der Seelsorgeeinheit
1.2 5 Mitglieder des Fördervereins
1.3 3 Mitglieder des Pfarrgemeinderats der Seelsorgeeinheit Heuberg St. Barbara bzw. 3 Delegierte

Die unter 1.2 benannten Mitglieder werden von der Versammlung gewählt. Die unter 1.3 aufgeführten Vertreter werden vom Pfarrgemeinrat der Seelsorgeeinheit Heuberg St. Barbara gewählt/benannt. Wiederwahl ist jeweils möglich.

2. Die Mitgliederversammlung wählt aus diesem Vorstand, den Vorsitzenden, den stellvertretenden Vorsitzenden, den Kassier, den Schriftführer. Wiederwahl ist möglich.

3. Die Amtsdauer des Vorstands beträgt vier Jahre. Die Mitglieder bleiben jedoch darüber hinaus bis zu Neuwahlen im Amt. Scheidet ein unter § 6 Absatz 1 Unterabsatz 1.2 benanntes Mitglied vorzeitig aus, so wählt der Vorstand für die Dauer der verbleibenden Amtszeit einen Nachfolger. Scheidet ein vom Pfarrgemeinderat benanntes Mitglied (§ 6 Absatz 1 Unterabsatz 1.3) aus dem Vorstand aus, wählt/benennt dieser einen Nachfolger für die verbleibende Amtszeit.

4. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorsitzenden oder durch den stellvertretenden Vorsitzenden, je einzeln, vertreten. Für das Innenverhältnis wird bestimmt, dass der Stellvertreter zur Vertretung nur befugt ist, wenn der Vorsitzende verhindert ist.

5. Der Vorstand besorgt ehrenamtlich alle Geschäfte des Vereins, soweit sie nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten bleiben.

6. Der Vorstand ist bei Bedarf oder wenn es mindestens drei Vorstandsmitglieder verlangen, mindestens jedoch zwei Mal pro Jahr unter Angabe der Tagesordnungspunkte, schriftlich einzuberufen. Die Einladung zur Sitzung erfolgt in der Regel 14 Tage vorher durch den Vorsitzenden oder den stellvertretenden Vorsitzenden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn wenigstens fünf Vorstandsmitglieder, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende anwesend sind. Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet der die Sitzung leitende Vorsitzende. Über die Sitzung ist ein Protokoll zu fertigen, das von dem, die Sitzung leitenden, Vorsitzenden und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

§ 7 Haftung des Vorstands

Die Mitglieder des Vorstands haften dem Verein nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

§ 8 Kassenprüfung

Die Buch- und Kassenprüfung des Vereins ist jährlich durch zwei von der Mitgliederversammlung jeweils für vier Jahre gewählten Prüfer, die nicht dem Vorstand angehören, zu prüfen. Sie erstatten der Mitgliederversammlung Bericht über das Ergebnis ihrer Buch- und Kassenprüfung.

§ 9 Änderung der Satzung und Auflösung des Vereins

Die Änderung der Satzung, einschließlich der Änderungen des Vereinszwecks sowie die Auflösung des Vereins, können nur mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Hierüber darf nur abgestimmt werden, wenn dieser Punkt ausdrücklich in der nach § 5 Absatz 4 bekannt gegebenen  Tagesordnung enthalten war.

§ 10 Vereinsvermögen bei Auflösung

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke geht das Vermögen auf die Gemeinde Stetten a.k.M. über.
Diese muss das Vermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke einsetzen.